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21 Aug 2006

Der kleine Bär groß müde (Deutsch)


Ganz schön anstrengend so lange zu fliegen. Besonders im Handgepäck hat man es gar nicht so leicht. Daher wollte sich der Bär es nicht nehmen lassen in Hongkong mal seine Nase aus dem Reißverschluss zu strecken und alle Viere von sich baumeln zu lassen.

Ein paar Fotos von den ersten Tagen (Deutsch)

The sky is the limit - auf gehts zu neuen Ufern- Die Insel ruft. Was geht einem nicht so alles durch den Kopf, wenn man in den Flieger in Richtung unbekannt steigt.

19 Aug 2006

"Dao le!" Angekommen! (Deutsch)

Es ist soweit. Ja, ich bin tatsaechlich in Taiwan. Taibei genauer gesagt, der Hauptstadt der sub-tropischen Insel also.
Hat es gestern bei euch auch geregnet? Ich kann es mir nicht vorstellen, wenn es regnet dann HIER! Also, so dicke Regentropfen habe ich noch kaum irgendwo anders gesehen. Dafuer strahlt heute die Sonne und auch das im superlativ.
Die 10 Stunden Flug waren ertragbar, naja es waere uebertrieben zu sagen angenehm. Ein notwendiges Uebel, dass gut zu ueberstehen war.
Ich konnte sogar schon die ersten Einheimischen kennenlernen. (Ob die Airline uns absichtlich nebeneinander gesetzt hat?).
Trotz Uebergewicht (damit meine ich nicht meinen Bauch) hat alles sehr gut geklappt. Am Flughafen in Hongkong musste ich ca. 1 h 40 Minuten warten, was aber gut ging.
In Taibei wurde ich von einem freundlichen Empfangkommitee abgeholt, allen voran Herr Gao (wir stammen vom selben Stamm ab).
Gestern musste ich dann erstmal ausruhen. Nach dem notwendigen Schlaf kamen schon die ersten Hollaender aus Leiden und dann ging die Erkundungstour schon los.
Gleich mal Matratze und Bettzeug beschafft und lecker essen gegangen. Die erste taiwanesische Spezialitaet in meinem Gaumen: "Rindfleisch mit Nudelnsuppe". Sehr lecker, so lecker, dass ich das gleiche um Mitternacht ausversehen noch mal bestellt hatte.
Essen scheint hier uebrigens tatsaechlich rund um die Uhr moeglich zu sein, soviel zu meinem Bauch...
Demnaechst habe ich vorraussichtlich Internet in meinem Zimmer. Dann kann ich auch Foto's hochladen, also: dranbleiben

9 Jul 2006

Weltmeisterlich! (Deutsch)


Na bitte, den dritten Platz haben wir geschafft! Superklasse. Auch, wenn es im Spiel gegen Portugal manchmal so aussah als hätten die Portugiesen drei Tore geschossen und wollten noch das halbe Dutzend voll machen.
Aber sowas nennt man eben Effizienz und wenn die Deutschen gespielt haben, dann ja auch recht hübsch, ja ja!
Auf jeden Fall ein schönes Abschlußspiel für die WM aus deutscher Sicht und ein Grund mehr zufrieden auf das Sportereignis des Jahres zurückzublicken.










8 Jul 2006

Achtung: Ein Diktat (Deutsch)


"ACHTUNG", die Verfasser des oben stehenden Textes waren sich der doppeldeutigen Bedeutung ihrer Überschrift sicherlich nicht ganz bewusst. Neben den sinnvoll gemeinten Ratschlägen, handelt es sich bei diesem Text, der auf der Hülle eines T-Shirts aus der VR China entnommen ist, um eine glasklare Vergewaltigung der deutschen Sprache.
Die Übersetzungsmaschine hat es geschafft in 17 Zeilen sage und schreibe 27 orthografische Fehler zu fabrizieren. Wobei Wiederholungsfehler nicht mitgerechnet wurden und Satzzeichenfehler nur als halbe Fehler mitgerechnet wurden.

Besonders auffallend ist es, dass der Übersetzer sich des Unterschiedes der Vokal "i" in manchen Fällen mit dem Konsonanten "l" verwechselt wurde. So kommt es zu den bewundernswerten Worten wie "solite" und "achtios". Ein weiteres Merkmal dieses Textes ist der achtlose Umgang mit der Großschreibung, dies ist jedoch ein Problem, welches viele Lernende der deutschen Sprache erfahren. Da sich der Übersetzer des typisch deutschen Phänomens des Großschreibens von Hauptwörtern scheinbar doch bewusst ist, griff er zu dem Trick um im Wort "braUchst", einfach mal einen Großbuchstaben für die Statistik einzubauen.
Ansonsten bleiben auch hier die Umlaute als typisches "Deutsch als Fremdsprache" - Problem deutlich erkennbar.

Da bleibt dem glücklichen Benutzer nur die Hoffnung, dass das Produkt nicht hält, was durch diesen Text versprochen wird, ansonsten ist das T-Shirt gleich ein Fall für die Mülltonne.

Ist es zum Glück nicht, im Gegenteil, die Schneider haben sich halt pragmatisch auf das Wesentliche, das Produkt konzentriert und gleichzeitig ihre sprachliche Kreativität unter Beweis gestellt!

Demnächst folgen noch mehr Eindrücke, wie man die deutsche Sprache etwas aufpeppen kann.

7 Jul 2006

Thorsten (Deutsch)

Ein besonderes Video-Highlight der Feier, die keinen weiteren Kommentar braucht:



http://www.youtube.com/watch?v=-Zp3NTJ3RDQ

6 Jul 2006

Die Welt zu Gast bei Florian II (Deutsch)

Gegen 15 Uhr war es dann endlich soweit und die ersten Gäste erschienen im "Duwo-Dorf". Die Sonne strahlte, es waren 32 Grad, der angenehme Nordseewind sorgte jedoch für die willkommene Abkühlung.
Zu jener Zeit befand Team III sich noch auf den Autobahnen und snelwegen dieser Welt. Auch Teams I und II ließen noch auf sich warten, kamen dann aber mit rund einer Stunde Verspätung vom Strand rechtzeitig zurück um die kläglichen "Grill-anmach"-Versuche mitzuerleben. Es ist dann zuletzt durch die Expertise von Martijn auch tatsächlich geglückt um den Grill auf Temperatur zu bringen. Dafür hat er keine Mühen und Gefahren für die eigenen Hände gescheut; um die Kohlen zum Glühen zu bringen hat er die bereits vorgewärmten Stücke mit bloßer Hand feuerstrategisch sinnvoll verteilt.

Team III hat es geschafft - mit Hänger dauert die Fahrt etwas länger

Gegen 17.30 Uhr, das Fest war bereits in vollem Gange, erschien am Horizont, unter der Autobahnbrücke, das Gespann, in welchem Team III unterwegs war. Es dauerte nicht lange, die ersten Biertjes waren schon leer, da war der Motor noch nicht mal aus, da hatten sich die jungen Recken auch schon ihrer überflüssigen Kleidungsstücke entledigt und sich in den Pool geschmissen.
Von diesem Moment an war klar: Hier geht es um viel mehr als eine "Abschiedsparty": Überall saßen Menschen auf Piknickdecken, es wurde Fußball gespielt, geplaudert, geratscht, und Fußball geguckt. Das ganze Szenario wurde durch den wolkenfreien Himmel über Holland untermalt.

Ende Teil II

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5 Jul 2006

DSB Stadion Alkmaar (Nederlands)







Vandaag reed ik langs het nieuwe DSB Stadion van AZ Alkmaar. Toen moest ik vanzelfsprekend de kans pakken om enkele foto's van het nieuwe thuis van AZ te maken.
Van buiten af bekeken ziet het stadion er al redelijk af uit, het zal in toekomst genoeg ruimte voor 17.000 supporters bieden.

Meer info's bij www.az.nl







Schade! (Deutsch)



Während Frankreich gerade dabei ist ins Finale einzuziehen ist es an der Zeit sich einmal Gedanken zu machen.
Deutschland hat verloren, das war gestern gegen Italien. Wieder einmal saß ich vor dem Fernseher und habe der "Mannsjaft" die Daumen gedrückt und mitgefiebert, bis zum Schluß oder zumindest der 119. Minute, dann war alles vorbei.
Es war wie eine Blase, die geplatzt ist. Eine Seifenblase, die schon viel größer gelungen war, als alle anderen davor. Man hat nicht damit gerechnet, was diese Blase auslösen kann. Wie so schön im Sonnenlicht glänzt, wurde jeder der danach geschaut hat berührt und begeistert. Jeder wollte, dass die Blase noch größer werden würde, dabei ist klar, dass jede Seifenblase irgendwann vorbei geht.
Genau das ist nun auch mit der deutschen Fußballnationalmannschaft passiert. Die Fußballseifenblase ist geplatzt. Das bedeutet aber nicht das Ende der Fahnenstange, im Gegenteil, man kann sich mit großer Freude an das zurückerinnern, was einem diese WM bisher gebracht hat und es ist noch genug Zeit und Energie da um weiter zu machen. Genau, wie es auch immer genug Zeit und Energie geben wird um neue Seifenblasen zu zaubern. Und mit der Zeit wächst die Erfahrung und die Blasen werden schöner und größer und genau das kann diese Mannschaft auch schaffen, denn Erfahrung hat ihr gefehlt.
"Immer geradeaus" muss es jetzt erstmal mit Hinblick auf das Spiel in Stuttgart heißen. Und ich werde weiterhin die Daumen drücken und hoffe, dass es noch ein schönes Spiel der deutschen Mannschaft bei dieser WM geben wird. Denn, wenn das nicht der Fall ist, dann ist es wirklich sehr "SCHADE!".

Die Welt zu Gast bei Florian I (Deutsch)

Richtig! Bescheidenheit ist eine Tugend, darum habe ich mich auch für diese Überschrift entschieden.
Die Bescheidenheit mal außer Acht gelassen, trifft es den Nagel aber doch ein bisschen auf den Kopf: Letzten Samstag war die "Abschiedsparty" von Antje und mir. Und es gab eben genau diese internationale Gesellschaft, die die Welt so schön macht. Menschen aus Holland, China, Tschechien, Taiwan, Deutschland und der Pfalz haben sich nicht lumpen lassen und sind der Einladung gefolgt um im "Duwo-Dorf" zu feiern.

Verwirrung bei der Anreise

Obwohl sich der Gastgeber größte Mühe gemacht hat eine Anfahrtsbeschreibung zu erstellen, haben es die Gäste mit dem weitesten Anreiseweg, die Pfälzer, vorgezogen sich auf ihre eigenen Routen zu verlassen.
Team I (Jana II, Jan, Eva und Marketa) haben dies auch sehr erfolgreich gemeistert und sind in einer recht angemessenen Reisezeit angekommen. Team II (Jens, Conny, Jana I) dagegen lies sich durch das große Werbeschild "Flora Holland" in die Irre führen, da sie ja zum "Florian in Holland" reisen wollten.
Anstelle sich auf die gut gemeinten Ratschläge der Anfahrtsskizze zu verlassen, zog Team II es also vor sich vor die Tore des Blumengroßlieferanten zu stellen und mitten in der Nacht (ca. 3.30 Uhr) den freundlichen Abholservice in Auftrag zu geben. Nach dieser ersten Verwirrung, verliefen die letzten 1750 m der Anreise unter einem guten Stern und ohne weitere Komplikationen.

65 m2 - wer schläft wo?

Zu jener Zeit noch ungelöst war die Frage, wer sich wo in der geräumigen Studentenvilla sein Bettchen zurecht machen würde. Team I hat seinen zeitlich-komparativen Vorteil bereits ausgenutzt und sich sämtliche Luftmatratzen und ein Bett zur eigenen Verfügung gesichert. Team II mußte als mit "lauwarmen Kaffee" vorlieb nehmen. Das führte dazu, dass Jana I es sich unter dem Tisch gemütlich machte, Jens sich das Sofa sicherte und Conny in ihrer puren Verzweiflung am nächsten Tag nicht ausreichend fit zu sein, sich sogar mit F. in ein Bett begeben hat.

Erstmal was zwischen die Kiemen und dann an den Strand

Die Nacht verlief ohne Komplikationen und jeder konnte mit einem zufriedenen Lächeln nach ungefähr 5 ausreichenden Stunden Schlaf aufs Frühstück freuen. Dieses fiel aufgrund unzureichender Vorbereitungen jedoch ins lauwarme Wasser, was dazu führte, dass der Plan geschmiedet wurde sich für den folgenden Morgen besser vorzubereiten.
Zu diesem Zwecke und um die Party selbst vorzubereiten machte sich die gesamte Mannschaft, mit Unterstützung von Antje, auf zu Digros, denn da ist es so günstig, wie bei "Dirck III". Der Supermarkt hinterließ besonders bei Fans moderner Werbefotografie einen besonderen Eindruck. Währendessen machte sich in Rheinhessen das letzte Team (Thomas, Thorsten, Andy, Benni) auf den Weg nach Köln um Mittelstürmer Inge einzusammeln und anschliessend nach Holland zu kommen.
Nach der Einkaufsorgie, 3 Wägen vollgeproppt, trennten sich die Wege und es wurde deutlich, dass einige zum Feiern gekommen waren (Team I und II), während der Rest (Antje und Florian) die Möglichkeit dazu schaffen mussten. Was wir natürlich sehr gerne getan haben. Team I und II verbrachten den morgen am nahen Katwijker Strand und sie hatten sich dabei etwas besonderes ausgedacht um die später eintreffenden Gäste neidisch zu machen: Nein, Sand in den Schuhen würde nicht ausreichen, darum hatte jeder scheinbar bewußt auf Sonnencreme verzichtet und so für den ein oder anderen rötlichen Ton an der ein oder anderen Körperstelle gesorgt.

Ende Teil I

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2 Jul 2006

Coming soon: "Fairwell Party" (English)


Within a few days I will offer you the pictures and the story of Antje's and my Fairwell Party.
Please check again later ...

30 Jun 2006

Schalalala la! (Deutsch)

Und wieder ist eine Stufe in Richtung "Weltmeister" erklommen.
Mit etwas Glück und Standfestigkeit gewürzt haben es sich die Jungs von der Nationalmannschaft verdient im Halbfinale zu stehen.

Und auch dieses Spiel wurde wieder von einer begeisterten Öffentlichkeit im Königreich der Niederlande angesehen. Nachdem sich die Regierung "Harry Potter" Balkenende in die Katakomben der Wiederwahl zurückgezogen hat, bleibt dem euphorisierten Volk hinter den Deichen nichts anders als das deutsche Team zu unterstützen.
Selbst der allzeit enthusiaste Marco van Basten konnte bei seinem Badeurlaub in Portugal nicht auf die obligatorische Deutschlandfahne verzichten, am Wohnwagen natürlich!

Also, Herrschaften, weiter so und bald sind "wir" Weltmeister!

29 Jun 2006

Ausfahrt: "Holland" (Deutsch)

Da kommt der geneigte Fußballfan ins Schmunzeln und der gemeine bricht in schallendes Gelächter aus!
Die Ausfahrt "Holland". Hoffentlich ist auf dem Schild, welches am Horizont zu sehen ist nicht schon die Ausfahrt "Deutschland", sonst ist die Euphorie schnell wieder vorbei.
Aber das ist auch eine Miesmacherei, die hier keinen Platz hat!
Deutschland wird Weltmeister und basta.
Wenn am Freitag die "Gauchos" die Heimreise antreten müssen, dann werden die letzten Schwarzseher endlich bezahlen und die GEZ wird Einkommensweltmeister. -Und Deutschland sowieso!
Olé, Olé

25 Jun 2006

Leider nein! (Deutsch)

Das wars dann mit den Holländern bei der Fußball-WM. Der Ein oder Andere ist ja der Meinung, dass die Kääskep schon genung Titel eingeheimst haben, nämlich: "Weltmeister als Käselieferant", "Welmeister der Käsefüße" und auch noch "Weltmeister der Gelben Karten" (die Portugiesen waren auch dabei besser, ich weiß).
26 Torschüsse waren einfach nicht genug, 11 gelbe und 4 gelb-rote Karten dafür Rekord.

Ich finde es schade, dass ich jetzt meine Fanartikel in "Oranje" einmotten muss, habe mich auf das Finale gefreut!

Jetzt heißt es auf unsere eigene "Elftal" zu bauen, und endlich müssen wir keine Holländer mehr in Unterhosen in unseren Stadien begrüßen, nur weil sie die "Nederhose" vom falschen Sponsor anhaben und die "Geheime Wapen" kann auch gleich zuhause bleiben.
Vielleicht drückt der ein oder andere "Kaaskop" der deutschen Truppe ja jetzt die Daumen...














Visueller Nachschlag (Deutsch)

Hier gibt es noch was zusätzliches auf die Augen. Die Aufnahmen sind auf den Fußballfesten der letzten Zeit aufgenommen worden.
Vielleicht kommt heute Abend beim Achtelfinale Holland - Portugal ja noch der ein oder andere Leckerbissen dazu!









Traumhaft (Deutsch)


Die deutsche Fußballnationalmannschaft macht wieder Spaß. Die Kicker von Jürgen Klinsmänn spielen einen Fußball, der Freude bringt und den eigenen Enthusiasmus in unerdenkliche Höhen schleudert.
Nach dem unwiderstehlichen Traumstart in die Finalrunden gegen Sverige ("Du musst das "g" als "j" aussprechen, gell Ulli") wächst die Vorfreude auf mehr. Das deutsche Spiel überzeugt durch Selbstbewusstsein, ohne arrogant zu kicken; durch Spielfreude, ohne den Zug zum Tor missen zu lassen; und durch eine Teamarbeit, die einzelne Prachtaktionen nicht unmöglich macht.
Heute war wieder eine kleine Gruppe Schlachtenbummler unterwegs, diesmal zu einer Arena direkt am Meer. Wie zu erwarten und deutlich sichtbar auf dem Bild waren wieder hunderte, ach was, tausende Holländer von ihren Rädern gestiegen und in die Arenen gestürmt um das Spiel der deutschen Mannschaft zu verfolgen.


Nichts destotrotz haben wir es uns, traditionell mit Fritten und Bier, sowie der guten alten deutschen Autoflagge auf dem Tisch, gutgehen lassen!

Herrschaften, bis zum Viertelfinale gegen Argentinien. Und servus!

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22 Jun 2006

Viel passiert! (Deutsch)

Gestern war ein Tag, wie kaum ein anderer. Es ist viel passiert, aber viel zu spät zum Schreiben, darum gibt es das wichtigste des Tages in Bildern und auf Video:



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21 Jun 2006

Deutscher Patriotismus in den Niederlanden (Deutsch)



Es ist wieder schön ein Deutscher zu sein. "Endlich", möchte der ein oder andere sagen. "Mir schauerts", sagen wiederum andere.
Doch nicht nur im Vaterland der Deutschen wehen die Schwarz-Rot-Goldenen Fahnen wieder von allen Dächern und Ecken, auch in den Niederlanden macht sich eine Schwarz-Rot-Goldene Euphorie breit.
Besonders zu Zeiten, in denen die DFB-Auswahl auf dem Platz steht, kann sich der durchschnittliche "Käsekopf" kaum zurückhalten seine Sympathien für die "Östlichen Nachbarn" zum Ausdruck zu bringen. Selbst im täglichen Leben und bei ganz gewöhnlichen Aktivitäten, wie dem Einkaufen oder beim "große Geschäfte erledigen" zeigt sich eine deutliche patriotische Tendenz.
Die Krönung des ganzen war der heutige Gala-Auftritt der deutschen Nationalmannschaft: Im ausverkauften Englishpub in der Leidener Innenstadt (neben der eigenen Schlachtenbummlertruppe, waren noch verfahrene Radfahrer aus unserer schönen Republik und eine Kleinstgruppe Erasmusstudenten anwesend), beim Genuss belgischen Bieres und Pommes mit Mayo, in Begelitung holländischer und halb-österreichischer Freunde, sowie einer großen Portion Niederländer um uns herum, die nicht mal wussten, geschweige denn interessiert waren, wer spielt, zeigte sich mal wieder die wahre Dimension des Lebens: Alles bunt durcheinander macht noch immer das schönste Bild!
Prost, und wir werden Weltmeister!

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17 Jun 2006

Oranje - Ivorkust (Deutsch)


Da die Holländer ja bei der WM auch mitspielen dürfen, dachte ich mir: "Gucken wir mal, wie die so sind, wenn sie Fußball gucken". Und was ist das Ergebnis? Beim Spiel der Niederländer gegen die Elfenbeinküste wurden einige Parallelen zwischen den Oranjes und dem deutschen Fußballfan deutlich:

- wenn das Spiel zu Geschäftszeiten stattfindet, dann wird einfach früher geschlossen
- auch tagsüber, bei bestem Wetter sorgt das Spiel für menschenleere Straßen
- man kleidet sich in den typischen Farben eines Fußballfans
- es gibt es Menge Leute die ihre Aggressionen über Fußball zum Ausdruck bringen
- Gegentore werden nicht gerne gesehen

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Deutschlandreise III (Deutsch)


Am letzten Tage unseres Aufenthaltes wollten wir mit müden Knochen (wir haben für holländische Verhältnisse viele Berge beklommen) und heiserer Stimme (DEEEEEEEEEEEEUUUUUUUUTSCHLAND, TOOOOOOOOOOOOOOOOOR [einmal], KAISERSLAUTERN, UH, UH, UH und anderen Schlachtrufen) die Seele endliche einmal da baumeln lassen, wo es am schönsten ist: in der Pfalz. Gott hat ja nicht umsonst die Welt ausgerechnet dort geküsst, wo die Pfalz jetzt ist. Nein, die schönsten Blumen, die besten Reben und die freindlischte Mensche, die gibt es nur in der Pfalz. Selbstverständlich haben wir uns zu einer Weinprobe auf einem Winzershofe breitschlagen lassen und sind durch die schönen Weinberge des Zellertals gereist. Zum Abschluss der kleinen Rundreise machten wir uns auf in das Hoheitsgebiet der Grafen und Fürsten, ach was sag ich der Königen von Altleiningen. Leider hatte Petrus dann keine Lust mehr zu kneifen und es schieffte wie aus Kübeln. Dies wurde jedoch nicht negativ aufgefasst, im Gegenteil, wir empfingen den Regen als freundliche und willkommene Abkühlung der heißen Gemüter.

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Deutschlandreise II (Deutsch)


Nach dem herrlichen Aufenthalt in der badischen Kurpfalz, machten wir uns am nächsten Tag nicht mehr über die Grenzen von Rheinland-Pfalz. Im Gegenteil es ging in die Hauptstadt eben dieses so herrlichen Bundeslandes. Mainz ist den Kennern der deutschen Geschichte (zu denen ich in diesem Falle nicht gehörte) als das Bollwerk Deutschlands bekannt. Das hat mit der hervorrangende strategischen Lage (womit auch sonst) zu tun. Und darum gibt es in Mainz eine Citadelle, die ist auf einem Berg und wird heute von der Stadtverwaltung für Verwaltungskriege gebraucht. Außerdem gibt es auch noch den Dom (erzähle ich hier Neuigkeiten) und der ist ganz schön groß und schön. Und vor allem, auch bei 35 Grad Aussentemperatur ganz ohne Klimaanlage angenehm kühl. Aus welchen Gründen auch immer, vielleicht wegen der Aussentemperatur, war es an diesem Tage in Mainz sehr ruhig und wenig los. Aber genauso muss es doch sein, kein Gedränge, wodurch man sich an anderen verschwitzten Menschen vorbeidrücken muss und die ganze Stadt für einen selbst.
Als weither gereiste Gäste haben wir es uns nicht nehmen lassen uns in das größte Gästebuch der Welt einzutragen und Veel Groeten uit Nederland den Mainzern mitzuteilen. Die Landeshauptstadt hat uns ihre Sonnenseite gezeigt, danke sehr und bis zum nächsten mal am Rhein! (Vielleicht beim Karneval)

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Deutschlandreise I (Deutsch)

Zu Zeiten der Welmeisterschaft ist es wieder schick sich in den nationalen Farben, am Besten gleich mit einer Fahne auf den Straßen zu zeigen. Schön ist das, wenn so ein aufatmendes Lüftchen von Stolz und Überzeugung durch die mittelalterlichen Gassen unser Städte und Dörfer weht.
Naja, darüber läßt sich streiten und die Frage bleibt, wieviele der gehissten Flagge wieder eingeholt werden, sobald unsere Gäste nicht mehr bei ihren Freunden zu Gast sind.
Ganz ohne Patriotismus und komplett ohne Nationalismus, bin ich der Meinung, dass in der Tat etliche schöne Flecken innerhalb der Grenzen der Bundesrepublik Deutschland gibt. Darum habe ich es mir nicht nehmen lassen mit meinen holländischen Freunden eine kleine, wirklich sehr kleine und bescheidene Tour, durch die Gegend rund um die Pfalz und durch die Pfalz zu machen.

Den Beginn haben wir in Heidelberg gemacht, eine wunderschöne, kleine, historisch interessante, touristische Stadt. Neben den üblichen Verdächtigen, wie Heidelberger Schloß und Ritterhaus, wollte wir uns auf mit den (zugezogenen) Einheimischen mischen. Dazu kam die Pension Eva sehr passend. Eva wusste uns auch noch die Verborgensten und geheimsten Winkel der Stadt zu zeigen und hatte vor allem immer eine herrliche Erklärung, warum und wie alles ist (besonders die historischen Kenntnisse waren überwältigend und schön präsentiert). Nachdem wir uns in der Altstadt zurecht gefunden hatten, stellte uns Eva das wilde Studentenleben in der Stadt vor. Und wie es der Zufall so wollte, war gerade zu jener Zeit eine Großbildleinwand im Innenhof der Uni-Mense Massstall aufgebaut und wir konnten nach einem herrlichen Abendessen den Fußballlangweiler Brasilien - Kroatien live verfolgen. Das Spiel war, wie ihr alle wisst sehr langweilig. Interessanter waren dann schon die Fans. Die weiblichen brasilianischen Fans konnten mit Capoeira und Sambatänzen die Stimmung zum glühen bringen, und auch die handverlesenen Anhänger der kroatischen Mannschaft haben sich gezeigt. Letztenendes waren dort auch noch eine Menge Fans der deutschen Mannschaft, darunter unsere bayrischen Freunde, die auf dem Weg nach Dortmund waren um die deutschen im Spiel gegen Polen zuzurufen. Die fanden es klasse, dass ein Holländer (ich) mit "Germany" auf seinem Shirt in Deutschland rumläuft, darum gab es gleich mal ne Runde Weldebräu ver umme!


Nach dem Spiel brachen wir die Zelte recht schnell ab, rasten noch in eine Polizeikontrolle (die ohne Blessuren oder Verhaftungen ablief) und machten uns ins Bettchen für Tag II.

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16 Jun 2006

Schland! (Deutsch)

Was ein Auftritt der deutschen Nationalmannschaft! Vor ausverkauftem Innenhof in Mörsfeld konnte die deutsche Nationalmannschaft wieder einmal einen wichtigen Sieg auf dem steinigen Weg zum Titel zuhause behalten.
Bevor wir den glorreichen Sieg jedoch feiern konnten, war es selbstverständlich dem Anlass entsprechen gekleidet zu sein, so manche Vorbereitung wurde sogar noch während des Spieles vorgenommen.


http://www.youtube.com/watch?v=9Iptpa1ObGM



Neben einer gut vorbereiten Schar an Fans ist es natürlich auch wichtig, dass die Mannschaft und der sogenannte Trainer-Stab, ach was sage ich, das ganze Umfeld muss vorbereitet sein. Besonders der Bundes-Jürgen hat die fußballerische Brisanz seiner Aufgabe im ARD-Interview gut und für den gemeinverblödeten Fußballfan anschaulich dargestellt: "'Es schweeeere bei de WM isch jo das hier imma eeen Geeeeegner mitspielt". Gut, dass der Jürgen aufgepasst hat und sein Wissen nicht für sich alleine behalten hat!

Die polnischen Elitekicker haben es der deutschen Creme de la Creme nicht leicht gemacht, so musste wir bis zu den letzten Minuten warten bis es zur Entscheidung kam. Neben uns hat auch Angela Merkel mitgefiebert, wie man hier im bewegten Bilde, ohne Ton sehen kann:



http://www.youtube.com/watch?v=O10WQV3yIuA


Und hier nochmal die Freude in der Bangert-Arena (die schreibt mer so)


http://www.youtube.com/watch?v=McRi1eYXDKU


Aber hoho! Jetzt reicht es mal mit der typisch deutschen Unzufriedenheit: Es war ein klasse Abend, wir hatten alle hinzureichend viel Spaß und die deutsche AH hat prächtig gekämpft. Also bleibt es dabei: Wir werden Weltmeister.

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